Vita

Wie formen Prägungen,
Verletzungen
und gesellschaftliche Systeme
unser Verhältnis zu Nähe,
Freiheit
und Zukunft?

Simon Dworaczek als Kind, im Pinguinkostüm vor einer weißen Tür — frühe Rolle, früher Auftritt

Simon Dworaczek ist Regisseur und Autor.

Im Zentrum seiner künstlerischen Arbeit stehen Fragen nach (Ver)Bindung, Nähe, Verantwortung und der Möglichkeit echter Begegnung in einer zunehmend beschleunigten und leistungsorientierten Welt. Dabei interessiert ihn besonders, wie Prägungen, Verletzungen und gesellschaftliche Systeme unser Verhältnis zu Nähe, Freiheit und Zukunft formen.

Nach frühen Theaterarbeiten im Sauerland studierte er Schauspielregie und Theaterproduktion am Max Reinhardt Seminar Wien. Bereits während des Studiums sowie in den darauffolgenden Jahren als freischaffender Regisseur und Autor entstanden eigene Inszenierungen, Stückentwicklungen, Hörspiele und szenische Lesungen, unter anderem am Volkstheater Wien, Theater in der Josefstadt, Schauspielhaus Salzburg, Dschungel Wien und Stadttheater Ingolstadt.

Seine Arbeiten wurden unter anderem zum Körber Studio Junge Regie Hamburg sowie zu den Bayerischen Theatertagen eingeladen. 2018 erhielt er das Arbeitsstipendium der Stadt Wien. Seine Stückentwicklung „Freiheit für Alle!“, entstanden gemeinsam mit Schülerinnen der Schauspielschule Salzburg, wurde im Thomas Sessler Verlag Wien verlegt und erfolgreich am Theater Nordhausen gespielt.

Mit Beginn der Covid-19-Pandemie wurden mehrere geplante Produktionen abgesagt, darunter auch die Bayerischen Theatertage 2020, zu denen seine Inszenierung „Furor“ eingeladen war. Daraufhin arbeitete er mehrere Jahre als Künstler in der Wirtschaft und begleitete Geschäftsführungen und Entscheidungsträger:innen unterschiedlicher Branchen in Kommunikations-, Veränderungs- und Entscheidungsprozessen.

2026 kehrt er bewusst zurück zum Theater.

Aktuell arbeitet er an seinem Debütroman „Weil wir bleiben“.

Zwischen Nähe,
Projektion,
und Wirklichkeit.

hi@simondworaczek.com